STOLZ AUF DAS, WAS WIR GEMEINSAM ERREICHT HABEN!

Miranda Stoppelenburg ist verantwortlich für das Beladen/Entladen, die Korrespondenz, die Befrachtung sowie den RoRo-Transport. Neben den alltäglichen Schifffahrtsangelegenheiten unterhält sie sich mit der „Frau an Bord“ manchmal auch über die Schifffahrt in Kombination mit Themen wie Familie und schulpflichtige Kinder. Sie hat Spaß an der Arbeit und sucht am Flussufer oder auf der Brücke intensiv nach einem Schiff von Nautica…

Mit anderthalb Jahren Erfahrung auf dem Gebiet der internationalen Spedition meldete sich Miranda in 1986 für einen Job bei Nedlloyd Rijn- en Binnenvaart BV. René Nouwen war dort bereits aktiv.

Miranda: „Damals lebten wir noch nicht im Zeitalter der Automatisierung. Wir hatten ein Textverarbeitungsgerät, das von vier Mitarbeitern verwendet wurde, und dennoch war die Koninklijke Nedlloyd Groep eine führende Kraft auf dem Gebiet des Luft-, See- und Straßentransports.“

In 1990 lautete es „Alle Mann an Deck“ während der Verschiffung einer kompletten Einheit an Armeefahrzeugen (im Rahmen der Militäroperation Desert Shield) in den Irak! Es wurde um jedes leere Schiff gekämpft. Vor der 24-Stunden-Kommunikation liefen wir noch mit diesen kühlschrankgroßen Autotelefonen durch die Gegend.“ Das war stressig, aber lehrreich und etwas ganz Besonderes!

Nach dem Management Buy Out in 1998 trat sie die Reise mit Nautica Binnenscheepvaart BV mit vollstem Vertrauen an Drei Jahre nach dieser Übernahme stand der Rhein in 2002/2003 wiederum komplett im Zeichen eines Armeetransports, dieses Mal unter dem Namen „Iraqi Freedom“. Jetzt war die Erfahrung vorhanden. Die Whiteboard-Planung mit Filzstift in 1990 war im Jahr 2002 komplett automatisiert.

Lief es bei Nautica von Anfang an gut?

„Es gibt natürlich immer Höhen und Tiefen. Nach dem Feuerwerksbrand in Enschede und demzufolge die Cereol Sojabohnenfabrik in Utrecht schloss, wurde René kreidebleich. Auf einmal wurden unser Schubboot sowie unsere vier Schubleichter für den Sojabohnentransport auf Eis gelegt.“

Für das Schubboot und dessen Besatzung haben wir uns damals um eine andere Zukunft kümmern müssen.

Steckt Nautica dir inzwischen im Blut?

„Das kann man wohl sagen, nach 30 Jahren auf der Abteilung Befrachtung gearbeitet und so viel erlebt zu haben. Es ist ein stabiler Faktor in meinem Leben. Kunden, die neben berechnenden Schifffahrtsunternehmern nach einer schlauen Logistik und einem attraktiven Preis fragen, bleiben immer interessant. Ich bin stolz auf das, was wir gemeinsam erreicht haben.“